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Samstag, 11. April 2009

Internationales Gequietsche



Meine Bedenken, dass mein Schlaf von meinen aus dem Nachtleben zurückkehrenden Zimmermitbewohnern gestört werde könnte, waren unbegründet. Das irische Trio war einfach noch nicht zurück als mein Wecker um 05.00 Uhr morgens klingelte!

Der Start der Tour verlief dagegen total chaotisch. Details zu diesem Chaos sind ein eigener Blogeintrag wert (folgt). Nach zwei Stunden wirren Umherfahrens innerhalb Melbournes waren wir endlich auf der Piste gen Ziel Nummer 1, Wilsons Promotory. Wir, das war ein buntgemixtes Tour-Team: Ire (29, Architekt), Schottin (trinkfest), Schwede (20, Stimmungskanone), Kanadierin (18, aus Calgary), Engländer (ca. 63, aus London, auf Weltreise, ehemaliger Prof), Dänin (Reiner Calmund lässt grüßen), Deutsche (lebt seit 2 Jahren in Brisbane), Australierin (31, Travelagent aus Townsville), Französin (arbeitet für NGOs überall auf der Welt), Kolumbianer (21, spricht kaum englisch, ist aber schon Pilot) und noch eine Französin (von der ich bis heute nichts, nicht mal den Namen weiß). Tourguide war ein Kiwi, der seit 12 Jahren in Queensland zu Hause ist. Den besten Draht hatte ich zu Schweden, Irland und Kanada.

Erster Stop nach langer Fahrt war Nähe Squeaky Beach, wohin wir innerhalb 45 Minuten „wanderten“. Angenehmes Füße Vertreten in schöner Natur bei bedecktem Himmel. Warum Squeaky Beach? Der Sand quietscht beim Drüberlaufen. Nach Gequietsche und Lunch am Strand wieder rein in den Bus und weitere Kilometer wurden gefressen. Nächster Stop war Lakes Entrance, wo wir nach Fish&Chips (lecker!), ein paar Bier und Gitarren Live-Performance vom Schweden auch übernachteten.

Freitag, 10. April 2009

Haare ab und Happy Easter

Wie bereits vor ein paar Wochen erwaehnt nutze ich das Osterwochenende zum Reisen. Daher haue ich diese Zeilen gerade in Melbourne in die Tasten. Bevor ich aber nach Victoria aufbrach, hielt ich es nicht mehr aus: ein Friseurbesuch musste her! Urspruenglich hatte ich vor, bis zu meiner Rueckkehr nach Deutschland zu warten. Doch die Matte nervte und musste ab. Da kam ein Freigutschein von einem Kollegen, der eine Friseur-Freundin hat, gerade recht! Anstatt 85 AUD zu blechen, kam ich kostenlos davon - und ein Bier (sogar lecker Pilsner Urquell) gabs auch noch dazu.

Zurueck zur Tour. Die Tour startet morgen frueh um 06.00 Uhr. Zunaechst gehts zum suedlichsten Festlandzipfel Australiens, dann weiter nach Lakes Entrance, wo die erste Uebernachtung geplant ist. Sonntags rufen dann die Alpen, die australischen wohlgemerkt. Ich bin gespannt, wie sich diese im Vergleich zu den europaeischen schlagen - hoehentechnisch ist das Duell bereits entschieden. Der letzte Tag der Tour fuehrt nach Canberra, der Hauptstadt Australiens. Montagabend hat mich Sydney wieder.

Samstag, 28. März 2009

Auf Touren

Der Osterhase kann kommen, Ostern ist gesichert - und auch der morgige Sonntag ist eingetuetet. Gestern habe ich zwei Touren gebucht. Tour 1 geht morgen als Tagestrip in die Hausberge von Sydney, in die Blue Mountains. Morgens um 7.20 ist pick-up, abends um 6.30 drop-off. Wie blau die Bergen waren, werde ich also Anfang naechster Woche berichten.

Tour 2 fuehrt mich wieder nach Melbourne. Das Osterwochenende nutze ich fuer eine 3-Tages-Tour von Melbourne nach Sydney. Auf dem Weg liegen Snowy River, Canberra und viele weitere schoene Dinge (die mir gerade nicht einfallen). Es geht also per Flieger gen Melbourne und per Bus haeppchenweise zurueck ins heimische Sydney - und das in 3 Tagen!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Good bye, Melbourne (aka Melburn)!

In wenigen Stunden geht mein Flieger gen Sydney. Den heutigen Tag wollte ich eigentlich nutzen, um weitere Ecken Melbournes zu entdecken. Doch die Hitze hat hier alle und alles im Griff. Es sind 44 Grad im Schatten - zumindest laut einem Shopbesitzer mit dem ich beim Bezahlen ins Gespraech kam. Bezahlen? Yep, heute war Shopping angesagt. Denn trotz Hitze habe ich diesen Tag genutzt, um weitere hippe und kulturelle Ecken Melbournes zu erkunden. Den Anfang machte ich mit einem Besuch im Royal Botanic Garden. Eindrucksvoller Park naehe Melbournes Zentrum. Viele verschiedene Baeume und Pflanzen. Wobei insbesondere die Pflanzen mit der Hitze und Trockenheit zu kaempfen hatten. Dagegen beeindruckten die riesigen Baeume dank ihrer verwobenen Aeste, ihrer unglaublichen Groesse/Dicke und verrueckten Baumstaemme.

Weiter ging es per Tram in Richtung Brunswick Street. Eine extrem coole und hippe Ecke oestlich vom Zentrum. Ein stylischer Foodladen reiht sich an den naechsten und auch die Klamottenshops geben sich die Klinke in die Hand. Zu essen gab es einen richtig leckeren Roasted Chicken Wrap. Neben Huhn waren noch Rucola, Pesto, Pilze, Tomaten und Kaese drin. Wow! Bei solch einer Fuelle von Klamottenlaeden bin ich aus Selbstschutz nur in jeden zweiten Laden rein. Konsequent durchgezogen habe ich es, dennoch wurden eine Kappe und ein Shirt faellig. Teil II meiner Surferboy-Transformation completed! :)

Auf dem Rueckweg machte ich noch einen letzten Stop im Koko Black, um eine letzte Iced Chocolate zu geniessen und meinen heissen Koerper abzukuehlen. Heiss im Sinne von ueberhitzt ;)

Mittwoch, 28. Januar 2009

TreeTopWalk & Apollo Bay

Die vierte Nacht hintereinander klingelte der Wecker vor 6.30 Uhr. So langsam merkte ich den Schlafmangel, aber das grandiose Fruehstueck (trockener Toast mit Marmeladenpampe) entschaedigte vollends. Zunaechst stand ein Besuch in einem Regenwald auf dem Programm, gefolgt von diversen Stops in diversen Surfdoerfen entlang der Great Ocean Road.

Im Regenwald machten wir einen TreeTopWalk. Hoch oben auf 35 Meter Hoehe ging es querbett durch die Wipfel der zweitaeltesten (oder waren es zweithoechsten) Baeume auf Erden. War alles schoen gruen, kuehl und nett adrett. Aber umgehauen hat es mich nicht. Es war keineswegs schlecht. Aber wenn man TreeTopWalk hoert, klingt es doch mehr nach Action und Abenteuer als es letztlich war. In FlipFlops und ohne Huerden war die Runde schnell gedreht.

Weiter suedlich hiess der naechste Stop Apollo Bay. Ein Surferdorf, das vor Coolheit nur so platzt. Coole Ecke, schoener Strand, sexy Surfer/innen und lecker Fisch. Fuer mich gab es statt Schwimmen und Sonnen in einem griechischen Restaurant fisch mit Greek Salad. Aeusserst schmackhaft. Oben drauf gab es noch die Reste vom Familienteller, den sich drei der Maedels teilten, jedoch war er ihnen ueberlegen. Mir nicht :p

Letzter erwaehnenswerter Stop (extra fuer Surfergirl Anke, die das hier wahrscheinlich vor lauter Diplomarbeit nicht mal lesen wird) war in Torquay vor den Toren der namhaften Surffirmen. In Surf City, einer Shoppingstadt in Torquay sprang fuer mich eine neue Badeshorts heraus. Oakley laesst gruessen. Der Coolnessfaktor dieser Marke ebenfalls. Meine Transformation zum Surferboy hat begonnen. Phase 1 abgeschlossen :)

Dienstag, 27. Januar 2009

Great Ocean Road

GREAT!

OCEAN!

ROAD!

Drei Woerter, eine Gaensehaut. Diese Strasse mit ihren atembraubenden Kuesten ist einmalig. Wahrscheinlich sieht so die Zufahrtsstrasse ins Paradies aus. Geniale Aussichten, Ozeanorchester pur und herrlich kraeftige Farben, die kombiniert nochmal geiler aussehen! Diese Farbkombi von Gruen, Blau und Ocker (?!) ist absolut umwerfend. Das hat mich am meisten begeistert. Da koennen die puren Aussichten nicht mithalten, denn sie werden erst so genial durch diese Farben. Hinzukommt, dass wir super Wetter hatten. Super heisst Sonne, Wind und keine Wolken. (Vorgriff auf den morgigen Tag: Nicht so super Wetter ist dann Sonne mit 42 Grad im Schatten im sowieso schon Sonnenbrand geplagten Nacken und heissem Wind, der in den Augen brennt.) Mein geografisches Highlight: Loch Ard Gorge.

Abends goennten wir uns dann noch den Sonnenuntergang bei den 12 Aposteln. Ergebnis: 5:1 fuer den Grand Canyon im Duell des dortigen Sonnenaufgangs mit dem 12 Apostel Sonnenuntergang! Uebernachtet wurde in einem Hostel in Princetown. Princetown muesst ihr euch merken, die kommen mal gaaaaanz gross raus: 17 Einwohner, 2 Laeden, 1 Hostel und ein Campingplatz.

Montag, 26. Januar 2009

Grampians Nationalpark

Montags rief die 3 Tages Tour Richtung Grampians, Great Ocean Road und sonstigen Schmankerln. Los ging es diesmal tatsaechlich um 7.25. Zumindest offziell, denn um 7.15 sassen schon die ersten Insassen im Bus und ab ging die Post. Unser Guide wunderte sich darueber, da sonst wohl eher Unpuenktlichkeit seine Lieblingsdisziplin ist. Nachdem ich aber feststellte, dass neben mir noch 2 weitere Deutsche an Bord waren, war der Grund klar: deutsche Puenktlichkeit eben. Die Deutsche Bahn sei an dieser Stelle einmal ausgeklammert.

Nach und nach fuellte sich der Bus, so dass am Ende ungefaehr folgende Besetzung an Bord war: 1.000.000 Deutsche, 5 Briten, 4 Oranjes, eine Finnin, eine Norwegin, ein Suedkoreaner (Dae-han Minguk!), ein Italiener (sei spaeterer Spitzname "Dracula fuer Schwule") und ein Australier aus Perth. Der Australier war ein spezieller Fall. Circa 50 Jahre, kaum Selbstvertrauen (erste Reise ohne Eltern, anyone?), aber 13 Wochen Urlaub, die er nehmen muss. Wo arbeitet man, wenn sowas der Fall ist? Genau, man ist Beamter fuer innere Angelegenheiten bei irgendeiner Regierungsbehoerde!

Wenn 1.000.000 Deutsche an Bord sind, ist natuerlich klar, dass auch zwei Mainzer Studentinnen dabei sind, die paar Leute kennen, die auch ich kenne. So klein ist die Welt. Zumindest die der Deutschen in Australien. Erstes Ziel war der Grampians NP. Cooles Gebiet, schoen zum leichten, aber authentischen Wandern. Sprich enge Pfade, keine breiten Zufahrten hoch auf Touri-Gaststaetten in den Alpen. Vorteil der Alpen: es gibt auch eben diese engen Pfade - ohne sengende Hitze! Daher haben wir es bei einem kurzen, aber schoenen Ausritt belassen.

Sonntag, 25. Januar 2009

Phillip Island

Trotz Warnung meiner Schwester, Phillip Island sei zu touristisch, habe ich mich fuer eine Tagestour dorthin entschieden. Auf dem Weg dorthin sollte es einen Stop in einem Tierpark geben, vor Ort dann schoene Aussichten und am Abend das Highlight, die Pinguine Parade. Los gehen sollte es um 7.25 morgens. Eigentlich hiess es erst 10.55, aber das sei geaendert worden. Naja, geaendert wurde da gar nichts, nur die Dame von AdventureTours war nicht ganz auf der Hoehe, so dass ich 3 Stunden zu frueh dran war. Vorteil davon aber, ich musste in der ersten Nacht nur 5 Stunden im Hostelpuff schlafen.

Das Beste am Stop im Tierpark war der dort erhaeltiche Cheese Burger. Das Pseudo-Streicheln der Wallabies, das Power-Knipsen der pennenden Koalas und das Suchen der Stecknadel im Heuhaufen waren weniger emotional belastet. Die Stecknadel war ein Tasmanischer Teufel, der Heuhaufen seine nach einem Brand runtergekommene Behausung. Der Brand wurde dann gleich noch zum Spendenaufruf genutzt. Ohja, das volle Programm! Statt einer Spende oder einer Namenspatenschaft habe ich mir dann doch lieber einen zweiten Cheese Burger gekauft.

Angekommen auf Phillip Island stellte sich heraus, dass die Aussichten tatsaechlich schoen und der Strand auch wirklich einladend war. Die Hoffnung stieg, dass die Pinguine Parade ein Knaller werden koennte. Leider wurde sie das Gegenteil, so dass ich hier nicht vieler Worte bedarf. Strand mit Betontreppen zum Sitzen fuers luesternde Volk, welches mit Popcorn versorgt wurde. Das Kinofeeling wurde komplettiert durch Flutlicht, so dass die bei Dunkelheit an Land watschelnden Skippers, Ollis und Privates auch jeder Blinde sehen kann. Warum dann aber Fotografieren verboten war, wenn bei diesem Flutlicht auch Real vs Barca haette Fussball spielen koennen, bleibt ein australisches Tourismusamtgeheimnis.

(Alles waere sicher anders, wenn man die Insel richtig benannt haette: Philipp Island ^^ )

Samstag, 24. Januar 2009

"Die (Puff-)Mutter aller Hostelpuffs" oder "Viva Chile!"

Wie angekuendigt musste ich das Hostel innerhalb Melbournes wechseln. War beim Buchen spaet dran und so musste ich splitten. Dass dieser Spilt solch ein Desaster darstellen wuerde, konnte keiner ahnen. Vom Urban Central Hostel ging es also ins Hotel Discovery (ehemals Bakpak Hostel). Und bei diesem Drecksloch ist der Name Programm! Zu entdecken gibt es allerhand. Ich weiss nicht wieviele Sorten Schimmel und Gase es auf der Erde gibt. Hier sind jedenfalls alle versammelt. Beim Betreten meines 6-Bett-Zimmers dachte ich erst, hier biste falsch, das muss das Klo sein. Naja, es lagen dann noch zwei Alkoholleichen in ihren Betten, wobei ich nicht sicher bin, ob sie noch vom Alkohol laediert oder bereits im Muff erstickt waren und tot sind. Quer durchs Zimmer waren Klamotten (alle bluetenrein gewaschen mit Perwoll natuerlich) verteilt und auch ein Netzteil gespannt - paralleles Aufladen vom Laptop und Waesche trocken. Interessant. Besonders von Interesse der Aushang beim Eingang zu Level #1: "Level 1 is being closed on Tuesday 27th of Jan 09 - Everybody must be off the level by 10am!" - Da wird einiges klar, schaetze die sprengen das Level einfach. Renovieren duerfte kaum moeglich sein, ohne dass Archaeologen zu Rate gezogen werden.

Duschen war heute morgen auch ein ganz grosser Spass. Der Duschkopf war fast auf Bauchnabelhoehe (dafuer aber verspiegelt, so dass ich nem ziemlich geilen Spargeltarzan-Typen beim Duschen zu gucken konnte). Das zwang mich in die Hocke zu gehen, um auch meinen Oberkoerper vom ureigenen Discovery-Flavour zu befreien. Problem beim in-die-Hocke-Gehen ist jedoch, dass der Boppes ausschwenkt und erstmal das versiffte Gemaeuer der Duschkabine reinigt. Heidenei!

Doch nun gut von diesem Thema. Wenden wir uns dem "weissen" Sport zu. Gluecklicherweise konnte ich noch ein Ticket fuer die Australian Open ergattern. War sogar recht easy. Zu mir gesellte sich noch Christian, ein deutscher Abiturierent aus Ulm. So ging es ausgestattet mit Sonnencreme, Sonnenbrille und dem Ground Pass (Nachmittagsticket) Richtung Tennis. Das Ticket schloss alle Courts ein, ausgenommen die beiden Hauptarenen (Rod Laver und Hisense). In einer der Hauptarenen muehte isch zeitgleich Tommy Haas gegen Nadal ab. Was wir aber geboten bekamen, war Aegschen und Paeschen pur. Erst zwei Heineken getankt, dann Plaetze im Margaret Court gesichert, wo noch ein Mixed-Doppel in der Endphase war. Fuer 19.30 war dann allerdings das heiss ersehnte Match angekuendigt. Fernando Gonzalez versus Richard Gazquet. Chile meets France. Oder "El Loco" meets Baguette! Fuer wen mein quasi fliessend spanisch pochendes Herz schlug sollte klar sein. Christian war auch schnell bekehrt und dank eines grandiosen Schachzuges seinerseits waehrend meiner blasenbedingten Abwesenheit sassen wir unverhofft mitten im Baguette-Block. Gegenueber wueteten Chi-Chi-Chi, Le-le-le, Viva Chile!-Rufe, beim Baguette-Volk dagegen blubberte ein monotones "Allez", welches im zwei Sekunden Takt wiederholt wurde. Die vermeintlich neutrale Ecke der Ozzies wurde ploetzlich vom Chefbaguette mit Rastakopf entdeckt. Die akustische Unterzahl erkennend eilte das Rasta-Baguette in den kleinen, aber aeusserst lautstarken Block der Ozzies, versuchte die heitere Truppe zu konvertieren, erntete aber lediglich eine dicke fette Chile-Fahne in seinem Baguette-Gesicht. Ich hab mich bepisst vor lachen! Nach starken Beginn von Gazquet endete die Partie in einem 5-Satz-Krimi mit einem chilenischen Triumph, der ueber 4 Stunden ging und immer wieder vom Schiri mit "Quiet, please" flankiert wurde. Sogar die ueber der Arena kreisenden Moewen hatten wohl die chilenische Flagge gehisst. Ein schraeg vor mir sitzendes Maedel hatte ne Portion Moewen-Schiss im Nacken/Schulterbereich kassiert - just in dem Moment als Gonzalez den dritten Satz im Tie-Break fuer sich entschieden und so die Partie nach 0:2 Saetzen noch gedreht hatte. Viva Chile!

Freitag, 23. Januar 2009

G'day, Melbourne!

Nach 2 Tagen Sydney hat es mich per Virgin Blue weitergetrieben ins windige Melbourne. Hier ist es total warm und windig. Heiss waere ueber-, laues Lueftchen untertrieben. Im Hostel angekommen galt es erstmal den Check-in abzuwarten. Die Australian Open am TV versuessten mir die Wartezeit und waren ein Vorgeschmack auf das, was hoffentlich noch klappt. Ein Besuch des Tennisturniers. Live dabei! Oder im DSF-Wortschatz: Mittendrin statt nur dabei...

Schon abgehakt auf der Melbourne-Liste ist das City Centre. Heute ging es auf City-Tour - genau so wie vom Fuehrer empfohlen, genau von Lonely Adolf Planet (Insider). Beeindruckend waren die kleinen Gassen abseits der breiten fetten befahrenen Strassen, die eher an die U.S. erinnern. Geschmueckt mit kleinen Bars, Kneipen und wirren Graffittis locken sie ein ums andere mal zum Innehalten, Gucken, Staunen, Wasser im Mund Zusammenlaufen lassen. Meine beste Entdeckung ueberhaupt: ein feiner Choco-Laden! Dort gabs eine Iced Chocolate. Goettlich, herrlich, unbeschreiblich. Quasi ein Kakao mit einer Kugel exquisitem Vanille-Eis und einer ueppigen Kugel Belgian Chocolate-Eis drin und drueber Schokoblaettchen. H.A.M.M.E.R.!

Um zu verdauen, bin ich dann gleich mal noch - sportlich wie ich bin - auf den Eureka-Tower hoch. Im Aufzug ab in den 88. Stock in weniger als 40 Sekunden.

Gleich versuche ich dann noch Karten fuer die Australian Open klarzumachen, vielleicht fallen irgendwo VIP-Tix vom Stapel? Wenn das nicht klappt, reizen mich Tix fuer andere Sportarten. Rugby steht ganz oben auf der Liste, nur fuerchte ich, dass die harten Kerle Sommerpause machen. Ja, Sommer! Gruesse nach Deutschland :P

Das Hostel hier ist ganz okay. Musste auf den letzten Druecker buchen und hatte so nicht mehr viel Auswahl, da neben Tennis noch ein Rock- sowie ein Homo-Festival am Laufen sind. Mein Hostel-Zimmer ist wieder ein 4-Bett-Zimmer. Bin zusammen mit drei Maedels untergebracht, allesamt aus good old germany. Da ich aber nur noch 2 Naechte in diesem und weitere 2 im naechsten Hostel zusammenflicken konnte, muss ich moin umziehen in ein 6-Bett-Zimmer in einem anderen Hostel. Demnaechst gibt es dann meine persoenliche Lonely Planet Accommodation Edition im Handel :)