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Sonntag, 17. Mai 2009

Von Singapur ueber Indien nach Arabien und zurueck

Start meines zweiten Rundgangs durch Singapur war heute Little India. Little India liegt gleich um die Ecke meines Hostels (das sehr zu empfehlen ist) und hat mich vom Fleck weg in seinen Bann gezogen. Bunt, wuselig, riechbar! Besonders gut hat mir eine Markthalle gefallen, deren enge Gaenge zu Koerperkontakt verpflichteten und deren Staende alle Gerueche von Fisch, Fleisch, Fruechten und Gewuerzen auf Lager hatten.

Von Indien ging es in wenigen Minuten zu Fuss nach Arabien. Der Stadtteil Arab Street war okay, hatte aber nicht das Flair und die Authentizitaet von Little India. Beeindurckend sind natuerlich - generell in singapur - das Miteinander und die oertliche Naehe der vielen verschiedenen Religionen. Das macht sich am einfachsten an den jeweiligen Gebaeuden fest: Moscheen, Kirchen, Tempel, Kathedralen, Synagogen. Alles querbeet ueber Singapur City verstreut.

Meine beiden letzten beiden Stationen fuer heute haetten nicht gegensaetzlicher ausfallen koennen. Bugi Street ist ein Ramsch-Markt, wo Sonnenbrillen fuer 1,90 Dollar und T-Shirts fuer 3 Dollar feil geboten werden. Das National Museum of Singapore hingegen ein Ort der Kultur, Modernitaet und Qualitaet. Fuer 5 Dollar besuchte ich die History Gallery und bekam die Geschichte Singapurs naeher gebracht, wobei das eigentliche Highlight die Art und Weise der Praesentation war: zwei staendig kreuzende Wege fuehrten vom 13. Jhd. in die Gegenwart. Waehrend ein Weg die Geschichte des Landes anhand verschiedener Individuen (z.B. Arzt XY oder Arbeiter YZ) erzaehlte, hangelte sich Weg zwei entlang der wichtigsten Ereignisse und bedeutenden Persoenlichkeiten (z.B.: Raffles).

Samstag, 25. April 2009

Ein Kaffee bei McDonalds

Ich war noch nie ein Fan vom "goldenen M". Und Kaffee hat mir auch noch nie geschmeckt. Was passiert, wenn sich der eine Feind mit dem anderen zusammen tut, gibt’s heute zu berichten: mein perfekt ausgefeilter Plan wird durchkreuzt.

Doch von vorne. Heute ist in Australien ANZAC Day. ANZAC steht für Australian and New Zealand Army Corps. ANZAC Day ist ein wichtiger Feiertag in Australien und Neuseeland, an dem den gefallenen australischen und neuseeländischen Soldaten gedacht wird. Ursprung ist eine – für ANZAC – verheerende Schlacht im Ersten Weltkrieg in der Türkei. Diese fand im frühen Morgengrauen statt, so dass auch die Gedenkfeierlichkeiten (Dawn Service) am ANZAC Day frühmorgens mit beginnen. Frühmorgens, d.h. 04.15 Uhr.

Bedeutet für die australische Kultur schnuppernde Handvoll Deutsche aufstehen um 03.00 Uhr, am Dawn Service teilnehmen um 4.15 Uhr und die Fähre nach Manly Wharf verpassen um 05.30 Uhr. Die Fähre war angepeilt, um nach dem Dawn Service das frühe Aufstehen zum Erleben eines Sonnenaufgangs an Manly Beach zu nutzen. Sonnenaufgang war vorhergesagt für 06.25 Uhr. Nicht vorhergesagt war, dass zwei Mädels unserer Truppe unbedingt im überfüllten 24h-McD einen Kaffee zum Mitnehmen bestellen mussten, dafür ewig brauchten und die Fähre ohne uns ablegte.

Zu meiner Überraschung :) ging die Sonne aber auch am Sydney Opera House mit Blick auf Hafen und Harbour Bridge auf.

Sonntag, 12. April 2009

Ententanz in Thredbo





Wieder in aller Herrgottsfrühe quälten wir uns aus den Federn, um weitere Kilometer zu fressen. Die australischen Alpen riefen, genauer gesagt das Skidorf Thredbo samt Australiens höchstem Berg, dem Mount Kosciuszko. Bei perfektem Wetter schlängelten wir uns auf einer Schotterpiste entlang des Snowy Rivers. Trotz harter Federung war das der beste Part im Bus auf der Tour. Abenteuer-Feeling machte sich breit.

Der beste Part außerhalb des Busses ließ nicht lange auf sich warten, die „Wanderung“ am Mount Kosciuszko. Sonnenschein pur, windig-kalt (10°) und weitreichende Aussichten. Im australischen Winter, sprich von Juni bis September, kann man hier Skifahren und Snowboarden.

Nach dem Gipfelsturm kam es im bayrisch dekorierten Restaurant unserer Herberge zu einer Art Aprés Ski. Ich entdeckte voller Begeisterung deutsches Weizenbier auf der Karte, so dass eine gesunde Grundlage schon vor dem Essen gelegt war. Nach dem Essen gab es Berentzen Saurer Apfel aufs Haus, so dass auch für die ungesunde Grundlage gesorgt war. Der Pegel der Party lässt sich am besten mit einem Auszug der Playlist des Abends beschreiben: Spice Girls, Ricky Martin, ABBA, Celine Dion, kanadische Countrymusik ("Save a horse, ride a cowboy") und Ententanz auf Schwedisch („Fägeldansen“). Na denn, Ski heil!

Samstag, 11. April 2009

Internationales Gequietsche



Meine Bedenken, dass mein Schlaf von meinen aus dem Nachtleben zurückkehrenden Zimmermitbewohnern gestört werde könnte, waren unbegründet. Das irische Trio war einfach noch nicht zurück als mein Wecker um 05.00 Uhr morgens klingelte!

Der Start der Tour verlief dagegen total chaotisch. Details zu diesem Chaos sind ein eigener Blogeintrag wert (folgt). Nach zwei Stunden wirren Umherfahrens innerhalb Melbournes waren wir endlich auf der Piste gen Ziel Nummer 1, Wilsons Promotory. Wir, das war ein buntgemixtes Tour-Team: Ire (29, Architekt), Schottin (trinkfest), Schwede (20, Stimmungskanone), Kanadierin (18, aus Calgary), Engländer (ca. 63, aus London, auf Weltreise, ehemaliger Prof), Dänin (Reiner Calmund lässt grüßen), Deutsche (lebt seit 2 Jahren in Brisbane), Australierin (31, Travelagent aus Townsville), Französin (arbeitet für NGOs überall auf der Welt), Kolumbianer (21, spricht kaum englisch, ist aber schon Pilot) und noch eine Französin (von der ich bis heute nichts, nicht mal den Namen weiß). Tourguide war ein Kiwi, der seit 12 Jahren in Queensland zu Hause ist. Den besten Draht hatte ich zu Schweden, Irland und Kanada.

Erster Stop nach langer Fahrt war Nähe Squeaky Beach, wohin wir innerhalb 45 Minuten „wanderten“. Angenehmes Füße Vertreten in schöner Natur bei bedecktem Himmel. Warum Squeaky Beach? Der Sand quietscht beim Drüberlaufen. Nach Gequietsche und Lunch am Strand wieder rein in den Bus und weitere Kilometer wurden gefressen. Nächster Stop war Lakes Entrance, wo wir nach Fish&Chips (lecker!), ein paar Bier und Gitarren Live-Performance vom Schweden auch übernachteten.

Dienstag, 31. März 2009

Aus den blauen Bergen kommen wir

Der Ausflug in die Blauen Berge war ein voller Erfolg. Jedem Besucher Sydneys lege ich waermstens ans Herz, einen Abstecher in die Blue Mountains zu unternehmen - sollte er/sie auch noch so wenig Zeit haben.


Gleich vorweg: unter Berge sollte man sich nicht Dimensionen europaeischer Alpen vorstellen. Vielmehr erinnerten mich die Blue Mountains an einen gruenen Grand Canyon. Genau. Richtig gelesen, GRUEN! Von blau war keine Spur - zumindest was die Berge betrifft. Mehr dazu spaeter.

Die Theorie besagt, dass die Berge blau erscheinen, da verdunstendes Oel dort heimischer Eukalyptusbaeume die Berge bei Tageslicht in blaeulichen Nebel huellt. Mit viel Phantasie und noch mehr Wissen um diese Tatsache nahm ich einen Blauton wahr. Haette man mir die gleiche Geschichte in pink erzaehlt und die Tour waere in die Pink Mountains gegangen, ich haette sicher auch pinke Berge gesehen.


Unabhaengig davon sind Sydneys Hausberge zurecht Weltnaturerbe und ein willkommener Kontrast zu Sydneys Strandleben. Einmalige Aussichten und herrliches Klima (Mix aus waermendem Sonnenschein und kuehler Brise). Mir haben sie allemal Lust auf mehr Berge, Freiheit/Natur und Wandern gemacht.

Nachdem die Berge schon nicht blau waren, war es dafuer dann aber der Grossteil eines kleinen Teils der internationalen Tour-Truppe (UK, GER, SWE), der sich im Anschluss an den Trip noch ein, zwei Bierchen im Pub um die Ecke goennten.

Sonntag, 22. März 2009

Kurioses Kreuz

Den Sonntag verbrachte ich so wie eigentlich den Samstag geplant: relaxt. Einzig ein Spaziergang ins nahe Kings Cross stand auf dem Tagesprogramm. Kings Cross gilt als verruchtes Viertel mit vielen Bars und roten Lichtern. Dennoch war ein Nachmittag nicht die falsche Zeit, um einen Einblick in diesen Stadtteil zu gewinnen. Hier zwei Beispiele.

Vorbeischlendernd an einer Sportsbar erblickte ich auf einem Bildschirm einen der Klitschkos bei der Arbeit. An der nächsten Bar hielt ich inne, schaute von draußen das Ende des Kampfes live. Neben mir ein kurioses Duo: kleiner dicker grauhaariger Grieche und an seiner Seite ein glatzköpfiges deutsches Dummbrot. Das Dummbrot erklärte dem kleinen Dicken kurz nach Kampfende auf Englisch die Welt des Boxens. Und zwar so: Klitschko won against the Kubaner, the brown guy (gemeint war der dunkelhäutige Gegner Gomez), you know?! But there are different Verbände. And Klitschko is now Champion. But only in one Verband. Daraufhin drehte der Grieche ab, das Dummbrot hinter her. Und rein ins Bordell nebenan.

Ein halbes Dutzend Skater rollte und krachte auf einem kleinen Platz mit Brunnen, Treppen und Grünanlage durch die Gegend. Am Start zwei Videokameras und mittendrin ein tätowierter, kaputter Mittvierziger in einem Elektro-Scooter. Sollte aus irgendeinem Grund sein Leben verfilmt werden, Mickey Rourke wäre die ideale Besetzung. Augenscheinlich gehörte er nicht zu den Skatern, verwickelte diese aber in ein Gespräch, um kurz darauf mit Highspeed - halb fliegend, halb fahrend - eine Treppe herunter zurasen.

Willkommen in Kings "Curious" Cross!

Mittwoch, 11. März 2009

Praktikums-Bewegung

Es kommt Bewegung ins Praktikum. Und das gleich in vielerlei Hinsicht. Seit knapp zwei Wochen ist unser IT-Pro Drew nicht mehr an Bord. Drew wandelt von nun an wieder auf Freelancer-Pfaden, wo er mehr Kohle für weniger Arbeitsstunden und dadurch mehr Zeit fürs Surfen erhält. DEN Pfad muss ich auch möglichst bald finden!

Angeheuert haben dagegen weitere Praktikanten. Seit knapp einem Monat ist eine Grafikpraktikantin am Start: Vanessa. Neben dem Praktikantenstatus haben Vanessa und ich die Nationalität gemein. Germans everywhere! Das Agenturteam verstärken seit heute zwei weitere Praktikanten, die jedoch nur zwei Tage pro Woche mit anpacken. Amis eben. Nein, Spaß beiseite, das Wisconsin-Duo Sunny und Anthony sind zum Studieren in Sydney und sammeln nebenbei praktische Erfahrung.

Bewegung kommt zudem in mein Aufgaben-Portfolio. Endlich! Als Hauptaufgabe habe ich nun die Vermarktung der Agentur selbst vor der Brust. Dass dies eine sehr weitgefasste Aufgabe ist, fiel mir sogleich auf, was mich zum Nachhaken veranlasste. Typisch australisch die Antwort: ich solle einfach mal machen, den gegebenen Rahmen nicht sprengen (Rahmen = Corporate Design = quasi kein Rahmen) und es muss nicht perfekt werden.

Und hier noch ein nachgereichtes Foto von Adobe.

Samstag, 21. Februar 2009

Verheiratet sein müsste man(n)

Alle paar Tage gilt es die Kapazitäten meines Mini-Kühlschranks aufs Neue auszulasten. Auf meinem Heimweg von der Agentur liegt ein großer Supermarkt (Coles; Konkurrent: Woolworths), der meinen Bedarf an Pasta, Saucen, Milch und Müsli Woche für Woche deckt. Da mir Tagliatelle mit Tomatensauce doch langsam langweilig wurden (schließlich bin ich hier nicht in Frankreich im Skiurlaub und kann mal eben mit Kronenbourg nachspülen), machte ich mich kundig, was „festkochend“ auf Englisch bedeutet, um auch ja die richtigen Kartoffeln zu erwischen.

Meine Angst, die falschen Kartoffeln zu erwischen, ist nicht unbegründet. Bisher konnte ich nur dicke, quasi massive, extrem hell gelbe, quasi fast weiße Kartoffeln entdecken, die sich eindeutig als mehlige Kartoffeln verdächtig machten. Daher kontaktierte ich einen Coles Mitarbeiter, der auch als pakistanischer Hockeynationalspieler hätte durchgehen können, dem aber bereits das Wort „potatoes“ Schwierigkeiten bereitete. Mit meinem kulinarischen Wissensquiz konfrontierte ich einen weiteren Coles Mitarbeiter, an den mich der pakistanische Hockeygott verwies.

Coles Mitarbeiter Nummer 2 hätte gut als Engländer durchgehen können, der just vom Swimming Pool zurückkehrte, wo er morgens um 7.30 Uhr ein halbes Dutzend Liegen mit Handtüchern reserviert hat. Jedenfalls entgegnete er meinem Hilfegesuch mit einer banalen Logik: „I have never heard of waxy potatoes. I don't cook. (Pause) I am married.”

Gekocht habe ich inzwischen die auf Verdacht erstandenen Kartoffeln. Wenn ich sie verspeist habe, berichte ich vom Ergebnis.

Nachgereicht:

Samstag, 7. Februar 2009

Home sweet home

Es ist vollbracht: ich verfuege ueber ein eigenes Zimmer in Sydney! Nach kurzer Suche bin ich in Paddington fuendig geworden. Ab Montag weile ich dann in einem kleinen, sehr kleinen Zimmer. Vorteil: super Lage! Nachteil: teuer im Verhaeltnis zur Geraeumigkeit! 

Von nun an kann ich aber immer zur Arbeit laufen, so dass ich mir schonmal das Monatsticket sparen kann. Das Zimmer ist voll ausgestattet. Vergessen wurde ein Schreibtisch. Zudem wurde vergessen die siamesischen Zwillinge namens "Dusche" und "Toilette" vor der Geburt zu trennen. Dafuer gibt es einen Kuehlschrank sowie ein uraltes TV-Geraet, was kein Mensch braucht - das Ding wuerde ich gerne gegn ein Waschbecken im Bad eintauschen! Gekocht wird in einer Gemeinschaftskueche, in der jeder ueber eine Art Spind verfuegt, in dem persoenliches Equipment lagert. 

Mit im Haus wohnen laut irisch-schottisch-australischem Vermieter lauter junge Leute aus allen Herren Laendern: von Irland ueber Schottland und Australien sowie Italien bis Schweden.

Der Stadtteil selbst befindet sich - wie ich im Nachhinein aus unterschiedlichen Quellen (Collin, Lonely Planet) erfuhr - eingebettet zwischen Sydneys "Gaylord Capital" (Taylor Square) und "Bordsteinschwalben City" (Kings Cross). Wohlgemerkt handelt es sich hierbei um zwei verschiedene Bezirke! Einen durchquere ich auf dem Weg zum Praktikum, den anderen beim Supermarktbesuch. So die Theorie laut GoogleMaps - die Praxis folgt naechste Woche. Paddington soll modern, hip, trendy sein und ist bekannt fuer viele kleine Cafes, Bars, Shops.

Montag, 26. Januar 2009

Grampians Nationalpark

Montags rief die 3 Tages Tour Richtung Grampians, Great Ocean Road und sonstigen Schmankerln. Los ging es diesmal tatsaechlich um 7.25. Zumindest offziell, denn um 7.15 sassen schon die ersten Insassen im Bus und ab ging die Post. Unser Guide wunderte sich darueber, da sonst wohl eher Unpuenktlichkeit seine Lieblingsdisziplin ist. Nachdem ich aber feststellte, dass neben mir noch 2 weitere Deutsche an Bord waren, war der Grund klar: deutsche Puenktlichkeit eben. Die Deutsche Bahn sei an dieser Stelle einmal ausgeklammert.

Nach und nach fuellte sich der Bus, so dass am Ende ungefaehr folgende Besetzung an Bord war: 1.000.000 Deutsche, 5 Briten, 4 Oranjes, eine Finnin, eine Norwegin, ein Suedkoreaner (Dae-han Minguk!), ein Italiener (sei spaeterer Spitzname "Dracula fuer Schwule") und ein Australier aus Perth. Der Australier war ein spezieller Fall. Circa 50 Jahre, kaum Selbstvertrauen (erste Reise ohne Eltern, anyone?), aber 13 Wochen Urlaub, die er nehmen muss. Wo arbeitet man, wenn sowas der Fall ist? Genau, man ist Beamter fuer innere Angelegenheiten bei irgendeiner Regierungsbehoerde!

Wenn 1.000.000 Deutsche an Bord sind, ist natuerlich klar, dass auch zwei Mainzer Studentinnen dabei sind, die paar Leute kennen, die auch ich kenne. So klein ist die Welt. Zumindest die der Deutschen in Australien. Erstes Ziel war der Grampians NP. Cooles Gebiet, schoen zum leichten, aber authentischen Wandern. Sprich enge Pfade, keine breiten Zufahrten hoch auf Touri-Gaststaetten in den Alpen. Vorteil der Alpen: es gibt auch eben diese engen Pfade - ohne sengende Hitze! Daher haben wir es bei einem kurzen, aber schoenen Ausritt belassen.