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Mittwoch, 22. April 2009

Laut. Wild. Boom!

Es ist kaum in Worte zu fassen, in Sätze schon gar nicht. Worum geht es? STOMP. Was ist das?

S tampfen
T rommeln
O hne Worte
M ächtig
P ower

Vor fast genau zehn Jahren hatte ich diese Show zum ersten Mal auf dem Radar. Die Trommel-Truppe von STOMP war in Frankfurt zu Gast, ich wollte hin, hatte aber schon ein Flugticket nach London gebucht. Was in Frankfurt nicht sein sollte, klappte in Sydney!

Ehrlich gesagt bereue ich jedes einzelne der zehn Jahre, die ich mir die Show vorenthielt. Was habe ich verpasst? Es wurde getrommelt, was das Zeug hielt. Zum Einsatz kamen Mülltonnen, Besen, Gummihandschuhe, Plastikflaschen, Feuerzeuge, Skischuhe, Blechbüchsen, Kochtöpfe, deutsche Straßenschilder, Zeitungen, Gummireifen, Plastiktüten, Strohhalme, Pappbecher, Wasserkanister, Sand, Gummirohre, Schlagstöcke, ganze Spülbecken als Bauchladen! Und nicht zu vergessen: Körperteile.

Diese Show empfehle ich jedem. Ohne weiteres. Es wird laut, es wird wild, es wird lustig. Die Show steckt voller Energie, Dynamik, Witz, Einfallsreichtum und vor allem: an. STOMP steckt an und zum Glück darf das Publikum immer mal wieder mitmachen.



(Ab Ende August in Deutschland: FFM, Berlin, MUC, Baden Baden)

Sonntag, 12. April 2009

Ententanz in Thredbo





Wieder in aller Herrgottsfrühe quälten wir uns aus den Federn, um weitere Kilometer zu fressen. Die australischen Alpen riefen, genauer gesagt das Skidorf Thredbo samt Australiens höchstem Berg, dem Mount Kosciuszko. Bei perfektem Wetter schlängelten wir uns auf einer Schotterpiste entlang des Snowy Rivers. Trotz harter Federung war das der beste Part im Bus auf der Tour. Abenteuer-Feeling machte sich breit.

Der beste Part außerhalb des Busses ließ nicht lange auf sich warten, die „Wanderung“ am Mount Kosciuszko. Sonnenschein pur, windig-kalt (10°) und weitreichende Aussichten. Im australischen Winter, sprich von Juni bis September, kann man hier Skifahren und Snowboarden.

Nach dem Gipfelsturm kam es im bayrisch dekorierten Restaurant unserer Herberge zu einer Art Aprés Ski. Ich entdeckte voller Begeisterung deutsches Weizenbier auf der Karte, so dass eine gesunde Grundlage schon vor dem Essen gelegt war. Nach dem Essen gab es Berentzen Saurer Apfel aufs Haus, so dass auch für die ungesunde Grundlage gesorgt war. Der Pegel der Party lässt sich am besten mit einem Auszug der Playlist des Abends beschreiben: Spice Girls, Ricky Martin, ABBA, Celine Dion, kanadische Countrymusik ("Save a horse, ride a cowboy") und Ententanz auf Schwedisch („Fägeldansen“). Na denn, Ski heil!