Posts mit dem Label party werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label party werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 11. Mai 2009

Schluck Salzwasser, Du blutiger Anfaenger!

Meine Ostkuesten-Tour neigt sich dem Ende entgegen. Morgen ist bereits der letzte Tag der Tour, sprich wir erreichen Sydney. Der Tag morgen beinhaltet (leider) nicht viel mehr als Kilometter schrubben. Von derzeit Arrawarra gehts 555 Kilometer gen Sydney.

Warum bin ich derzeit in Arrawarra? In Arrawarra ist das mojosurf Camp, wo wir heute unsere ersten Surf-Erfahrungen erlebten. Fazit nach 2 Stunden unter harten Bedingungen: Salzwasser schlucken kann ich schonmal spitzenmaessig... Surfen wird sicher nicht mein Lieblingssport. Da fehlt irgendwie ein Ball. Zusaetzlich erschwert wurde der Surfversuch durch meinen verstauchten linken Fuss, der langsam aber sicher besser und blau/schwarz wird.

Bevor wir heute die ersten Wellen ritten verliessen wir Byron Bay. Kleines Kifferkaff an der Kueste, von dem ich nicht viel gesehen habe - abgesehen von zwei Bottleshops. Wir kamen spaet in Byron Bay an, kochten und assen (sehr ausgewogen: Kangaroo mit Chicken Wings und Rindswuersten) bevor es hiess: die Trinkspiele sind eroeffnet! (Kings Cup)

Mittwoch, 29. April 2009

Lloret de Mar in Australien

Obwohl ich zwei Naechte in Cairns verbachte, habe ich die Stadt fast nicht kennengelernt. Auf den ersten oberflaechlichen Blick auch nicht weiter noetig. Zum einen ist die Umgebung verlockender (Cape Truibulation, Atherton Tablelands, Skydive, Mission Beach, ...) und zum anderen hat sie wenig Charme. Die Stadt platzt vor Partytempeln und Travelagencies. Mein oberflaechliches Fazit: amerikanisches Lloret de Mar in Australien.

Gleich startet um 06.30 Uhr die zweiwoechige Tour nach Sydney mit Adventure Tours. Gespannt sein darf ich, welche Nationen an Bord sind, wie der Tourguide drauf und wieviel Platz im Bus ist. Stand von vor zwei/drei Wochen: nur sieben Teilnehmer. Ein paar mehr duerfens doch schon sein - der Stimmung wegen. Aber die Maximalanzahl von 24 kann mir gestohlen bleiben.

Sonntag, 12. April 2009

Ententanz in Thredbo





Wieder in aller Herrgottsfrühe quälten wir uns aus den Federn, um weitere Kilometer zu fressen. Die australischen Alpen riefen, genauer gesagt das Skidorf Thredbo samt Australiens höchstem Berg, dem Mount Kosciuszko. Bei perfektem Wetter schlängelten wir uns auf einer Schotterpiste entlang des Snowy Rivers. Trotz harter Federung war das der beste Part im Bus auf der Tour. Abenteuer-Feeling machte sich breit.

Der beste Part außerhalb des Busses ließ nicht lange auf sich warten, die „Wanderung“ am Mount Kosciuszko. Sonnenschein pur, windig-kalt (10°) und weitreichende Aussichten. Im australischen Winter, sprich von Juni bis September, kann man hier Skifahren und Snowboarden.

Nach dem Gipfelsturm kam es im bayrisch dekorierten Restaurant unserer Herberge zu einer Art Aprés Ski. Ich entdeckte voller Begeisterung deutsches Weizenbier auf der Karte, so dass eine gesunde Grundlage schon vor dem Essen gelegt war. Nach dem Essen gab es Berentzen Saurer Apfel aufs Haus, so dass auch für die ungesunde Grundlage gesorgt war. Der Pegel der Party lässt sich am besten mit einem Auszug der Playlist des Abends beschreiben: Spice Girls, Ricky Martin, ABBA, Celine Dion, kanadische Countrymusik ("Save a horse, ride a cowboy") und Ententanz auf Schwedisch („Fägeldansen“). Na denn, Ski heil!

Mittwoch, 18. März 2009

Kein Bier vor Vier

Am Dienstag war St. Patricks Day. St. Patricks Day? Genau so habe ich auch reagiert. Zwar hatte ich schon vorher von diesem „Ereignis“ gehört, aber nie näher informiert, was dahintersteckt. Schlauer bin ich auch heute nicht, aber gefeiert habe ich ihn nun allemal!

Mit der Agentur-Crew ging es um 16 Uhr in einen Irish Pub. Arbeit wurde zwei Stunden früher beendet, um Bier zu trinken. Das ist mal ne Marke. Während den ersten Runden Kaltgetränke versuchte ich vergeblich auch eine Runde beizusteuern. Meine Praktikantenkollegen ebenfalls. Jedoch ging alles auf Agenturkosten. Schließlich mussten wir für die zwei gestohlenen Arbeitsstunden entschädigt werden! ;)

Wir zogen weiter in die Bar nebenan und kamen um die nächsten Kaltgetränke nicht herum: „Bier plus Burger Deiner Wahl für 8 AUD!“ Dieses 4-Euro-Angebot war wohl das letzte Mittel, um an St. Patricks Day nicht alle Kunden an den Irish Pub gegenüber zu verlieren. Gut gestärkt ging es per Taxi Richtung Bondi und dort von Pub zu Pub und Bar zu Bar. Um 2 Uhr und gefühlte zwanzig Gin Tonic später war ich im Bett. Was ein anstrengender Arbeitstag!