Start meines zweiten Rundgangs durch Singapur war heute Little India. Little India liegt gleich um die Ecke meines Hostels (das sehr zu empfehlen ist) und hat mich vom Fleck weg in seinen Bann gezogen. Bunt, wuselig, riechbar! Besonders gut hat mir eine Markthalle gefallen, deren enge Gaenge zu Koerperkontakt verpflichteten und deren Staende alle Gerueche von Fisch, Fleisch, Fruechten und Gewuerzen auf Lager hatten.
Von Indien ging es in wenigen Minuten zu Fuss nach Arabien. Der Stadtteil Arab Street war okay, hatte aber nicht das Flair und die Authentizitaet von Little India. Beeindurckend sind natuerlich - generell in singapur - das Miteinander und die oertliche Naehe der vielen verschiedenen Religionen. Das macht sich am einfachsten an den jeweiligen Gebaeuden fest: Moscheen, Kirchen, Tempel, Kathedralen, Synagogen. Alles querbeet ueber Singapur City verstreut.
Meine beiden letzten beiden Stationen fuer heute haetten nicht gegensaetzlicher ausfallen koennen. Bugi Street ist ein Ramsch-Markt, wo Sonnenbrillen fuer 1,90 Dollar und T-Shirts fuer 3 Dollar feil geboten werden. Das National Museum of Singapore hingegen ein Ort der Kultur, Modernitaet und Qualitaet. Fuer 5 Dollar besuchte ich die History Gallery und bekam die Geschichte Singapurs naeher gebracht, wobei das eigentliche Highlight die Art und Weise der Praesentation war: zwei staendig kreuzende Wege fuehrten vom 13. Jhd. in die Gegenwart. Waehrend ein Weg die Geschichte des Landes anhand verschiedener Individuen (z.B. Arzt XY oder Arbeiter YZ) erzaehlte, hangelte sich Weg zwei entlang der wichtigsten Ereignisse und bedeutenden Persoenlichkeiten (z.B.: Raffles).
vor 3 Jahren
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