Montags rief die 3 Tages Tour Richtung Grampians, Great Ocean Road und sonstigen Schmankerln. Los ging es diesmal tatsaechlich um 7.25. Zumindest offziell, denn um 7.15 sassen schon die ersten Insassen im Bus und ab ging die Post. Unser Guide wunderte sich darueber, da sonst wohl eher Unpuenktlichkeit seine Lieblingsdisziplin ist. Nachdem ich aber feststellte, dass neben mir noch 2 weitere Deutsche an Bord waren, war der Grund klar: deutsche Puenktlichkeit eben. Die Deutsche Bahn sei an dieser Stelle einmal ausgeklammert.
Nach und nach fuellte sich der Bus, so dass am Ende ungefaehr folgende Besetzung an Bord war: 1.000.000 Deutsche, 5 Briten, 4 Oranjes, eine Finnin, eine Norwegin, ein Suedkoreaner (Dae-han Minguk!), ein Italiener (sei spaeterer Spitzname "Dracula fuer Schwule") und ein Australier aus Perth. Der Australier war ein spezieller Fall. Circa 50 Jahre, kaum Selbstvertrauen (erste Reise ohne Eltern, anyone?), aber 13 Wochen Urlaub, die er nehmen muss. Wo arbeitet man, wenn sowas der Fall ist? Genau, man ist Beamter fuer innere Angelegenheiten bei irgendeiner Regierungsbehoerde!
Wenn 1.000.000 Deutsche an Bord sind, ist natuerlich klar, dass auch zwei Mainzer Studentinnen dabei sind, die paar Leute kennen, die auch ich kenne. So klein ist die Welt. Zumindest die der Deutschen in Australien. Erstes Ziel war der Grampians NP. Cooles Gebiet, schoen zum leichten, aber authentischen Wandern. Sprich enge Pfade, keine breiten Zufahrten hoch auf Touri-Gaststaetten in den Alpen. Vorteil der Alpen: es gibt auch eben diese engen Pfade - ohne sengende Hitze! Daher haben wir es bei einem kurzen, aber schoenen Ausritt belassen.
vor 3 Jahren
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