Trotz Warnung meiner Schwester, Phillip Island sei zu touristisch, habe ich mich fuer eine Tagestour dorthin entschieden. Auf dem Weg dorthin sollte es einen Stop in einem Tierpark geben, vor Ort dann schoene Aussichten und am Abend das Highlight, die Pinguine Parade. Los gehen sollte es um 7.25 morgens. Eigentlich hiess es erst 10.55, aber das sei geaendert worden. Naja, geaendert wurde da gar nichts, nur die Dame von AdventureTours war nicht ganz auf der Hoehe, so dass ich 3 Stunden zu frueh dran war. Vorteil davon aber, ich musste in der ersten Nacht nur 5 Stunden im Hostelpuff schlafen.
Das Beste am Stop im Tierpark war der dort erhaeltiche Cheese Burger. Das Pseudo-Streicheln der Wallabies, das Power-Knipsen der pennenden Koalas und das Suchen der Stecknadel im Heuhaufen waren weniger emotional belastet. Die Stecknadel war ein Tasmanischer Teufel, der Heuhaufen seine nach einem Brand runtergekommene Behausung. Der Brand wurde dann gleich noch zum Spendenaufruf genutzt. Ohja, das volle Programm! Statt einer Spende oder einer Namenspatenschaft habe ich mir dann doch lieber einen zweiten Cheese Burger gekauft.
Angekommen auf Phillip Island stellte sich heraus, dass die Aussichten tatsaechlich schoen und der Strand auch wirklich einladend war. Die Hoffnung stieg, dass die Pinguine Parade ein Knaller werden koennte. Leider wurde sie das Gegenteil, so dass ich hier nicht vieler Worte bedarf. Strand mit Betontreppen zum Sitzen fuers luesternde Volk, welches mit Popcorn versorgt wurde. Das Kinofeeling wurde komplettiert durch Flutlicht, so dass die bei Dunkelheit an Land watschelnden Skippers, Ollis und Privates auch jeder Blinde sehen kann. Warum dann aber Fotografieren verboten war, wenn bei diesem Flutlicht auch Real vs Barca haette Fussball spielen koennen, bleibt ein australisches Tourismusamtgeheimnis.
(Alles waere sicher anders, wenn man die Insel richtig benannt haette: Philipp Island ^^ )
vor 3 Jahren
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